Was verdienen Erzieherinnen?

2578 Euro – so viel bekommt eine Erzieherin im Monat, die gerade angefangen hat. Im öffentlichen Dienst. Das heißt aber nicht, dass alle Berufseinsteiger in der Kita so viel verdienen. Es gibt regionale Unterschiede. Und: 2016 arbeitete nur rund ein Drittel aller Kita-Beschäftigten bei öffentlichen Einrichtungen. Der Großteil war bei freien Trägern angestellt. Freie Träger sind zum Beispiel die Kirchen, Wohlfahrtsverbände oder auch Elterninitiativen.

Oder eben auch privatwirtschaftliche Träger. Die meisten von ihnen bezahlen ähnlich wie im öffentlichen Dienst. Mit eigenen Tarifverträgen. Aber: eine Studie hat gezeigt, dass rund ein Viertel der Erzieherinnen keinen Tariflohn kriegt. Übrigens: männliche Erzieher sind echte Mangelware! Nur jeder 20 Beschäftigte in der Kita ist ein Mann. Der durchschnittliche Einstiegslohn von Erzieherinnen – und natürlich auch von Erziehern – bei allen Trägern liegt laut Studie bei 2110 Euro. Bei einer 38 Stunden Woche. Aber: Sehr viele Erzieherinnen arbeiten gar nicht Vollzeit! Sechs von zehn Erzieherinnen arbeiten Teilzeit.

Sie verdienen also auch weniger. 17 00:01:41,000 –> 00:01:46,000 Bundes-Familienministerin Giffai hat gefordert, dass Erzieherinnen mehr verdienen sollen. Nämlich so viel wie Grundschullehrer. In Rheinland-Pfalz zum Beispiel sind das rund 780 Euro Unterschied. Soviel mehr verdient ein verbeamteter Lehrer an der Grundschule. Verglichen mit einer Erzieherin an der öffentlichen Kita. Allerdings brauchen Erzieherinnen in Deutschland bisher auch kein Studium. Sie machen eine Ausbildung. Die dauert mehrere Jahre und ist größtenteils unbezahlt.

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