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Intervallfasten – gut gegen die Pfunde

Es ist sicherlich nicht mehr ganz neu, aber aktueller denn je: Intervallfasten. Überall wird darüber berichtet, und viele Menschen leben mittlerweile auch nach diesem System. Wenn man den Experten glauben mag, entspricht das Intervallfasten, auch bekannt als intermittierendes Fasten, der Natur des Menschen. Die früheren Jäger und Sammler konnten sich auch nicht dreimal am Tag an den gedeckten Tisch setzen und etwas essen. Die Beliebtheit lässt sich wohl am besten dadurch erklären, dass es sich gar nicht um eine Diät handelt. Lediglich die Essenszeiten werden etwas versetzt. Natürlich wirkt das Intervallfasten als Diät nur dann sehr gut, wenn auch die Ernährung entsprechend angepasst wird. Wer aber gar nicht abnehmen möchte, muss sich während der Essensphasen auch keinerlei Vorschriften unterwerfen. Das ist das Geheimnis dieser Methode, die immer mehr Menschen in den Bann zieht.

Unterschiedliche Varianten des intermittierenden Fastens

Es gibt unterschiedliche Varianten bei dieser Methode. Wer sich mit diesem Thema befasst, wird sehr schnell die Angaben: 8:16, 5:2 oder auch 4:20 sehen.

  • 8:16-Methode: 
    Bei dieser Variante wird 8 Stunden am Tag gegessen, und 16 Stunden gefastet. Während der Fastenperiode sind lediglich kalorienfreie Getränke erlaubt, Wasser, Tee und Kaffee ohne Milch und Zucker sind in Ordnung.
  • 4:20-Methode: 
    Viele Menschen, die mit der 8:16-Methode begonnen haben, sind vom Intervallfasten so begeistert, dass sie die Essensphase auf vier Stunden herunterschrauben. Bei dieser Variante wird also 4 Stunden gegessen, und 20 Stunden gefastet. 
  • 5:2-Methode: 
    Hier wird schnell klar, dass es sich nicht um eine Stundenzahl handeln kann. Das stimmt auch, bei dieser Variante wird zwei Tage in der Woche komplett gefastet, es dürfen lediglich rund 500 Kilokalorien aufgenommen werden. An den fünf anderen Tagen wird normal gegessen. Wie die zwei Fastentage verteilt werden in der Woche, bleibt jedem selbst überlassen. 
  • Reines Intervallfasten:
    Bei dieser Variante wird ein Tag gar nichts gegessen, am nächsten Tag wieder normal. Das wird immer abwechselnd so weitergeführt. 

Darum schwinden die Pfunde

Wenn der Mensch ständig isst, werden immer nur Kohlenhydrate verbrannt. Werden jedoch Fastenperioden eingehalten, schaltet der Stoffwechsel um, und verbrennt statt Kohlenhydraten dann Fett. Dabei werden wirklich Fette verbrannt, und Pölsterchen verschwinden. Kein Wunder, dass diese Methode immer beliebter wird. Statt ständig nur Kalorien zu zählen und auf alles zu verzichten, was man eigentlich gerne essen möchte, wird hier lediglich für eine gewisse Zeit ganz auf Nahrung verzichtet. Das erfordert zwar ein wenig Übung zu Beginn, aber mit der Zeit ist das alles kein Problem mehr. Welcher Rhythmus der beste ist, muss jeder Mensch für sich selbst herausfinden. Während der eine mit vier Stunden für die Nahrungsaufnahme hinkommt, möchten andere vielleicht lieber acht Stunden zur Verfügung haben.

Ein guter Weg zum Abnehmen?

Auch wenn die Deutsche Gesellschaft für Ernährung dieser Methode wieder einmal skeptisch gegenübersteht, sind die Erfolge nicht von der Hand zu weisen. Menschen, die mit dieser Methode abnehmen konnten berichten, dass der gefürchtete Jo-Jo-Effekt nicht eingesetzt hat. Zudem fühlen sich alle beweglicher und zudem viel fitter. Intervallfasten bietet den großen Vorteil, dass diese Methode gut in den Alltag integriert werden kann. Während viele Berufstätige Probleme damit haben, die für eine Diät notwendigen drei oder gar fünf Mahlzeiten am Tag immer pünktlich zuzubereiten oder alles zum Mitnehmen vorzubereiten, ist eine Planung beim intermittierenden Fasten gar nicht notwendig. Natürlich sollte jeder, der Gewicht verlieren möchte, auf eine gesunde Ernährung achten, während diese Methode angewandt wird. Aber das fällt ohne Vorschriften viel einfacher. Einen Versuch ist das Intervallfasten auf jeden Fall wert.

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