Organic Roasted Coconut Chips with Sugar and Salt

Knabbern einmal anders – Pook Coconut-Chips

Chips, Flips, Nachos und Speckstreifen – all diese Snacks gehören zu den absoluten Klassikern, es gibt sie bereits seit vielen Jahren. Aber immer nur dasselbe ist dann irgendwann schon etwas langweilig. In der letzten Zeit kommen immer mehr Snacks auf den Markt die versprechen, gesunde Alternativen zu den bisherigen Produkten zu sein. Alles mögliche wird verwendet, um diese Snacks herzustellen. Quinoa, Süßkartoffeln, Rote Bete und Co. werden mittlerweile immer öfter genutzt, um herzhafte Snacks zu produzieren. Es muss aber nicht immer Gemüse oder Getreide sein, auch aus der Kokosnuss lassen sich Chips herstellen. Auch dieses Produkt brauchte wieder die Hilfe der Höhle der Löwen, um sich bekannt zu machen. Die Erfinder verkaufen zwar ihre Pook Coconut-Chips bereits seit einiger Zeit, zum absoluten Durchbruch fehlte dann aber doch das Geld. Es gab einen Deal, gut für uns, denn jetzt können diese Chips überall gekauft werden.

Pook Coconut-Chips

Vegan, ohne Konservierungsstoffe und glutenfrei, damit wirbt der Hersteller dieser Chips. Der Geschmack ist sicher nicht alltäglich, und für viele bestimmt auch etwas gewöhnungsbedürftig. Sie sind sehr süß, das muss gesagt werden. Wer nicht auf süß steht, sollte sich diese Chips besser nicht kaufen. Alle anderen werden sicher begeistert sein. Die Chips sind richtig schön kross, und schmecken sehr gut. Das größte Problem: Sie haben einen sehr starken Suchtfaktor. Ein weiteres Thema ist auch, dass der Snack leider nicht so gesund ist, wie man meint. Oft hören wir nur, dass etwas aus Kokosnuss hergestellt wird, na dann muss das ja auch gesund sein. Das ist aber leider nicht immer der Fall. So wie bei diesen Chips. Eine einzige Tüte hat etwa 230 Kalorien. Wenn man bedenkt, dass in einer Tüte nur 40 Gramm dieser Leckerei enthalten ist, kann von gesund nicht wirklich die Rede sein. In jeder Tüte stecken ganze 14 bis 16 Gramm Zucker. Das ist einmal eine Hausnummer. Wer sich so etwas zwischendurch nur einmal gönnen möchte, wird sich über den Zuckergehalt nicht aufregen. Wer auf seinen Blutzuckerspiegel achten muss, sollte besser auf andere Snacks ausweichen.

Drei Sorten – lecker und knusprig

Diese Kokosnuss-Chips sind in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Der Kunde hat die Wahl zwischen „Original Sea Salt“, „Chocolate Sea Salt“ und „Mango Sea Salt“. Vom Preis her kann man auch nicht gerade sagen, dass es sich um ein Schnäppchen handelt. Rund zwei Euro muss man für eine Tüte von 40 Gramm auf den Tisch legen. Ein Vorteil dieser Chips ist, dass sie nicht nur genascht werden können. Sie können auch als Topping auf Müsli, Eis und Salaten genutzt werden. Das Besondere an diesen Chips: Sie sind nicht frittiert, und auch nicht in Fett gebacken. Ihre Knusprigkeit erhalten sie durch das Rösten. Eine schonende Zubereitungsart. Für diese Chips wird nur das reine Fruchtfleisch von Thai-Kokosnüssen genutzt. Vom Geschmack her sind sie sehr aromatisch. Die Süße der Kokosnuss trifft dabei auf die Würze des Meersalzes, ein recht angenehmer Kontrast. Wie bereits gesagt wird Zucker zugesetzt, und davon nicht zu wenig. Für die gelbe Farbe bei den Mango-Chips sorgen Annatto und Beta-Carotin. Auch zusätzliche Aromen werden genutzt.

Fazit:

Auch wenn diese Chips bei niedriger Temperatur geröstet werden, so dass die Nährstoffe erhalten bleiben, sind sie nicht unbedingt als gesund zu bezeichnen. Ein Problem ist wirklich der hohe Zuckergehalt. Dennoch sind diese Chips wirklich sehr lecker, und wenn man nicht aufpasst, kann man wirklich süchtig danach werden. Allerdings wird das sicher der Preis zu verhindern wissen.

 

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3 Gedanken zu „Knabbern einmal anders – Pook Coconut-Chips“

  1. Ich finde die super, ich bin ne Naschkatze, es kann gar nicht süß genug sein. Diese Kombi mit dem Salz finde ich spannend. Und ja, es macht wirklich süchtig.

  2. Für mich ist das gar nichts, ich hab mir aufgrund der vielen guten Bewertungen überall ein Set bei einem Shoppingsender bestellt, wie gut, dass man das da zurückschicken kann. Schon die erste Tüte war so eklig, das musste ich nicht noch einmal haben. Da war gar nichts von Kokosgeschmack zu spüren, einfach enttäuschend das Zeugs.

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